Der Jahresbeginn ist der Start der guten Vorsätze. Jedes Jahr die gleiche Tortur: Was muss heuer unbedingt geschehen? Weniger essen, weniger trinken, mit dem Rauchen aufhören, oder doch vielleicht mehr Sport? Gleichzeitig wissen wir aber, auch dass vieles schon im Vorhinein zum Scheitern verurteilt ist. Wie wäre es, wenn wir uns auf unser Herzgefühl besinnen würden? Was würde uns denn unser Herz empfehlen für den Jahresanfang? Lust auf eine kleine Übung? Nimm Dir ein Blatt Papier oder lade Dir die Vorlage herunter: Zeichne einen...

10 Punkte zur Anregung

  1. Der Sinn des Lebens ist ein Faktum, auch wenn manche Menschen hin und wieder daran zweifeln. Die Natur zeigt es uns vor.
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  2.  Den Sinn im Leben müssen wir immer wieder neu suchen und entdecken. Manchmal versteckt er sich nach Schicksalsschlägen, manchmal auch, wenn man seine hochgesteckten Ziele erreicht hat. Man arbeitet lange darauf hin, plötzlich hat man alles erreicht und nach einer Zeit des Sichfreuens kommt oft die Leere. Ein neues sinnhaftes Ziel muss wieder gefunden werden.
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    Manchmal erleben wir auch eine Leere in unserem Leben, weil wir vor lauter Arbeit, Karriere, zu leben vergessen. Die Midlife-Krise zum Beispiel ist eine solche Krise, die viele Menschen um die zweite Lebenshälfte überfällt. Wenn alles erreicht ist, Karriere, Familie, Kinder, das Haus gebaut, der Baum gepflanzt, dann taucht oft die Frage auf „Wozu das alles? Und was jetzt?“ Plötzlich, so in der Lebensmitte, um das Alter 55 herum oder spätestens vor dem Eintritt in die Pension, sollte LEBEN und Lebenssinn neu überdacht werden. Die Endlichkeit rückt näher und auch das Thema Tod und mit ihm die Frage, was kommt danach.
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    Die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens, macht es so besonders wertvoll. Es ist wichtig sich Zeit zu nehmen für die verbleibenden 40-50 Jahre. Spätestens mit dem Eintritt in die Pension wird jedem bewusst, wie wenig Zeit ihm noch verbleibt. Zeit wird dann zum kostbarsten Gut. Sie möchte achtsam und sinnvoll genützt werden im Hier und Jetzt.